Sodbrennen – So stoppen Sie den Brand in Ihrer Speiseröhre

Aktualisiert: 6. März 2019


Der Magensaft im Rückwärtsgang – wie es zu Sodbrennen kommt


Im Magen wird die aufgenommene Nahrung mit saurem Magensaft durchmischt und zu Speisebrei zerkleinert, hierdurch kann Ihr Körper die Nährstoffe besser aufneh- men.

Dabei schützt die Magenschleimhaut Ihren Magen vor der „ätzenden“ Säure, die im Magensaft enthalten ist.

Ein Austreten des sauren Magensaftes in die Speiseröhre wird normalerweise durch einen Schließmuskel verhindert. Ist dieser Muskel geschwächt, kann der saure Magensaft in die Speiseröhre zurückfließen („Reflux“), die Folge: Sodbrennen.


Eine der Hauptursachen: die Ernährung!

Sodbrennen tritt meist nach dem Essen auf, da Ihr Magen nach dem Verzehr mancher Nah- rungsmittel vermehrt Magensäure produziert. Insbesondere üppige Mahlzeiten, fettes Essen, aber auch Süßes, Kaffee und Alkohol verstärken das Problem.


Gehen Sie aktiv gegen Sodbrennen vor:

Eine mediterrane Ernährung nach Flexi-Carb liefert reichlich basenspendende Lebensmittel wie Gemüse, Milch und Milchprodukte.

Eiweißreiche Nahrungsmittel wie Fisch und Milchprodukte unterstützen die Schließmuskelfunk- tion.

Vermeiden Sie sehr zuckerreiche Nahrungsmittel wie Schokolade und andere Süßigkeiten. Verzichten Sie möglichst auf fette Speisen, scharfe Gewürze, Zitrusfrüchte und Pfefferminze.

Auch Gurkensalat, grüne Paprika, rohe Zwiebeln, Kohlgemüse, Hülsenfrüchte oder frisches Brot können Probleme verursachen.


Achten Sie darauf, was Sie trinken: Auch koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, schwarzer Tee oder Colagetränke führen zu einer vermehrten Säurebildung im Magen. Das Gleiche gilt für kohlensäurehaltige Getränke oder säurehaltige Säfte, beispielsweise Tomaten-, Orangensaft sowie Alkohol.


Ihre Sonja Schlüter




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